Ehrenamtliches Engagement – Menschen mit Demenz und Angehörige brauchen Ihre Tatkraft und Kompetenz!

Fast alle unsere Unterstützungs- und Entlastungsangebote für Menschen mit Demenz und Angehörige werden mit ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern durchgeführt.

In den verschiedenen Angeboten sind z. Zt. über 100 ehrenamtlich engagierte Personen aktiv. Es handelt sich dabei z.B. um:

  • Erfahrene Angehörige, die ihr Wissen weitergeben wollen, oder Angehörige in ihrer Situation unterstützen wollen
  • Interessierte Personen (auch ohne Vorerfahrung), die Menschen mit Demenz und Angehörige begleiten und betreuen wollen
  • Berufliche Fachkräfte, die ihre Fachkompetenz ehrenamtlich einsetzen wollen

Betreuung von Menschen mit Demenz

Betreuung von Menschen mit Demenz
Je nach vorhandenen Wünschen und Fähigkeiten wird die vereinbarte gemeinsame Zeit verbracht. z.B. mit:
  • Spaziergängen
  • Erzählen
  • Spielen & Musik hören

In der Regel gibt es einen Besuch pro Woche. Die Angehörigen können diese Zeit nutzen, um eigenen Interessen nachzugehen, etwas zu unternehmen, dringende Besorgungen zu erledigen oder auch einmal in Ruhe Luft zu holen.

Ihre Anprechpartnerin: Marisa Frank
040 88 14 177-12

Begleiter*innen von Haus-Pflege-Gemeinschaften unterstützen die Mitglieder bei der Selbstorganisation vor Ort

Begleiter*innen von Haus-Pflege-Gemeinschaften unterstützen die Mitglieder bei der Selbstorganisation vor Ort

Wer im Alter in Gemeinschaft leben möchte, aber auch den privaten Rückzug schätzt, für den bieten sich Haus-Pflege-Gemeinschaften an.

In Haus-Pflege-Gemeinschaften kann gemeinsam mit anderen gewohnt werden. Hierfür stehen Gemeinschaftsflächen zur Verfügung. Alle Bewohner*innen haben jedoch auch privaten Wohnraum inclusive eigenem Badezimmer und häufig auch eigener Kochgelegenheit. Im Falle auftretender und voranschreitender Pflegebedürftigkeit unterstützen sich die Bewohner*innen gegenseitig und erhalten gemeinsam professionelle Hilfe, um nach Möglichkeit zuhause wohnen bleiben zu können.

Ein harmonisches Miteinander möchte geübt werden. Dabei unterstützen unsere Begleiter*innen sowohl im Aufbau einer neuen Gemeinschaft als auch im späteren Verlauf des Zusammenlebens.

Eine Aufgabe für mich?
Ehrenamtliche Begleiter*innen von Haus-Pflege-Gemeinschaften sollten an neuen Wohnformen interessiert sein und Freude am Austausch mit anderen haben. Für diese Aufgabe sollte insbesondere Interesse an der Begleitung älterer Menschen und an der Arbeit in und mit einer Gruppe mitgebracht werden.

Was bietet die Alzheimer Gesellschaft den Ehrenamtlichen?
Alle Ehrenamtlichen erhalten eine feste Ansprechperson, eine Schulung vorab, kontinuierliche fachliche Begleitung und eine Aufwandsentschädigung.

Schulungstermine

Es werden laufend Schulungseinheiten angeboten. Wir freuen uns über Ihren Anruf und informieren Sie gerne über den nächsten Termin.

Marisa Frank
040 – 88 14 177 - 285

Alzheimer-Telefon

Alzheimer-Telefon

Das Alzheimer-Telefon berät Menschen im frühen Stadium einer Demenz und ihre Angehörigen sowie alle Interessierten zu Fragen rund um das Thema Demenz.

Sie arbeiten in einem netten und flexiblen Team und haben flexible Einsätze für jeweils 1-2 mal im Monat à drei Stunden. Das Team macht regelmäßige Austauschtreffen und erhält laufende Fortbildungsmöglichkeiten.

Ihre Anprechpartnerin: Marina Stein
040 88 14 177-281

WG-Begleiter*innen

WG-Begleiter*innen

WG-Begleiter*innen

unterstützen die Angehörigen, sich in WGs für Menschen mit Demenz zu organisieren. Dies kann sowohl vor dem ersten Bezug als auch während der Durchführung einer Wohn-Pflege-Gemeinschaft sein.

Ihre Ansprechpartnerin: Jörn Wieking
040 88 14 177-0

Pat*innen

Pat*innen

Pat*innen

Menschen mit Demenz die in einer Wohngruppe leben und keine An- oder Zugehörigen vor Ort haben, freuen sich über eine engagierte und empathische Person, die bei Bedarf als Vermittler*in zwischen dem/der gesetzlichen Vertreter*in und der Wohngruppe dient, Zeit mit ihnen verbringt und sich um die kleinen Aufgaben des Alltags kümmert.

Ihre Anprechpartnerin: Marisa Frank
040 88 14 177-285

Tagestreffs in Wandsbek & Bergedorf

Tagestreffs in Wandsbek & Bergedorf

In unseren Tagestreffs haben Sie je nach Verfügbarkeit bis zu 4 Einsätze à 3-6 Stunden pro Monat.

  • Anleitung und Begleitung von Gesprächsgruppen, Gedächtnistraining, Spielen, Entspannungs- oder Gymnastikübungen
  • Begleitung von Spaziergängen
  • Mithilfe beim Einkaufen, Vorbereitung und Zubereitung des Mittagessens
  • Gern können auch eigene Ideen oder Talente eingebracht werden

Alternative Unterstützungsmöglichkeiten

Alternative Unterstützungsmöglichkeiten

Zusätzlich zu den anderen Themengebieten können Sie uns auch in anderen Bereichen unterstützen:

  • Infostände & Messen
  • Begleitung von betreuten Urlauben
  • Gesprächsgruppen für Angehörige
  • Stadtteilpaten
  • Pflege unserer Social Media Accounts
Geschäftsstelle Wandsbek
040 88 14 177-0

Schulung & fachliche Begleitung

Alle ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erhalten für die Übernahme der Aufgabe eine Schulung, laufende Fortbildungen und eine fachliche Begleitung.

Versicherungsschutz

Die ehrenamtliche Tätigkeit ist über die Betriebshaftpflichtversicherung und Unfallversicherung der Alzheimer Gesellschaft Hamburg e.V. abgesichert.

Anerkennung

Alle ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erhalten eine kostenfreie Schulung und bei Übernahme der Aufgaben eine Aufwandsentschädigung.