Eine gute Möglichkeit, die Betreuung durch eine andere Person auszuprobieren
Nicht zuletzt stellt die ehrenamtliche Betreuung auch eine gute Möglichkeit für Angehörige dar, das erste Mal auszuprobieren, wie es ist, wenn andere Personen den erkrankten Angehörigen betreuen. Unsere Erfahrungen zeigen, dass pflegende Angehörige immer wieder überrascht sind, wie gut dies geht.
Die Betreuung findet in der Häuslichkeit bzw. bei Bedarf in dem näheren Umfeld statt. Die ehrenamtlichen Helfer betreuen Menschen mit einer Demenz mehrheitlich einmal in der Woche für zwei bis vier Stunden, wobei auch häufigere Betreuungen möglich sind.
Geschulte ehrenamtliche Betreuungspersonen
Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer werden in Schulungen auf ihre Aufgabe vorbereitet und anschließend in der Praxis durch eine koordinierende Fachkraft begleitet. Für die Übernahme der Betreuungen erhalten die Ehrenamtlichen eine Aufwandsentschädigung.
Einsatzaufnahme
Vor dem ersten Einsatz lernen sich Helfer, Erkrankte und deren Angehörige kennen. Wichtigste Voraussetzung für das Zustandekommen der regelmäßigen Besuche sind gegenseitige Akzeptanz und Sympathie. Erst dann werden Termine und alles Weitere miteinander abgesprochen.
Vorlieben bestimmen die Betreuungsaktivitäten
Je nach vorhandenen Wünschen und Fähigkeiten wird die vereinbarte gemeinsame Zeit verbracht, z.B. mit Spaziergängen, Erzählen, Spielen und Musikhören.
Die Angehörigen können diese Zeit nutzen, um eigenen Interessen nachzugehen, etwas zu unternehmen, dringende Besorgungen zu erledigen oder auch in Ruhe Atem zu holen.








