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Corona und ich - Erfahrungen und Mutmacher

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Corona und ich - Erfahrungen und Mutmacher

Wie erleben wir diese besondere Zeit? Hier finden Sie einige Berichte oder Nachrichten von Betroffenen und wie sie mit der aktuellen Sondersituation umgehen.

Sie möchten uns auch gerne einige Zeilen übermitteln?

Dazu senden Sie uns einfach eine E-Mail an: info@alzheimer-hamburg.de oder nutzen Sie unser Kontaktformular, welches Sie hier finden: Zum Kontaktformular


Angela (65 Jahre), Gerd (80 Jahre)

„Seit der Coronakrise geht mein Mann nicht mehr in die Tagespflege. Wir versuchen unserem Tag eine feste Struktur zu geben. Morgens gehen wir eine Runde spazieren. Und am späten Vormittag setzt sich mein Mann eisern an unseren Hometrainer und fährt 20 Minuten darauf Fahrrad. Nachmittags sortieren wir ein bisschen aus und nehmen uns dazu gemeinsam eine Ecke oder Schublade vor. Die Aktivierungsangebote von der Alzheimer Gesellschaft und der Tagespflege fehlen ihm schon merklich. Ich überlege mir dann auch schon mal kleinere Gedächtnisübungen, aber das macht meinem Mann nicht so viel Spaß wie das Gedächtnistraining in größerer Runde.“


Sabine (69 Jahre), Helmut (78 Jahre)

„Mein Mann befindet sich in einer stationären Pflegeeinrichtung. Aktuell herrscht dort Besuchsverbot für Angehörige, aber ich kann meinem Mann persönliche Dinge übergeben lassen. Also packe ich ihm alle zwei, drei Tage ein kleines Paket mit Süßigkeiten, Bildern aus dem Familienalbum, Büchern oder eine Musik-CD. So können wir uns zwar nicht sehen, aber ich kann so trotzdem für meinen Mann da sein und ihm eine kleine Freude bereiten.“