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Klausurtag 2018 - Arbeitsbereiche und kommende Arbeitsschwerpunkte im Blick!

Am 24. März 2018 fand im Haus am Schüberg der diesjährige Klausurtag von Vorstand und Mitarbeitern der Alzheimer Gesellschaft Hamburg statt.

Ausgehend vom aktuellen Stand der Aufgabenbereiche wurden deren Weiterentwicklung und zukünftige Arbeitsschwerpunkte diskutiert und abgestimmt.

Viele Aufgabenbereiche wurden in den letzten Jahren ausgeweitet. So ist u.a. das Alzheimer-Telefon seit 2015 von Montag bis Freitag erreichbar, konnte mit Spenden und Stiftungsmitteln der Umfang der aufsuchenden und persönlichen Beratung ausgebaut und Begleit- und Betreuungsangebote für Menschen im frühen Stadium mit Mitteln der Stadt Hamburg, der Pflegekassen und Stiftungen ausgeweitet werden.

Im Zentrum der Arbeit werden weiter Beratung, Kursangebote, Gesprächsgruppen und Begleitangebote für Menschen mit Demenz und deren Angehörige stehen. Erkennbar werden wachsende Bedarfe für Menschen, die in jüngeren Jahren (50 - 65 Jahre) an einer Demenz erkrankt sind und die Bedarfe von Menschen, die alleinstehen und ihren Alltag mit der Erkrankung, also ohne familiäres Umfeld, bewältigen müssen.

Nachfragen zeigen deutlich, dass bestehende Tagesangebote für Menschen mit Demenz in Hamburg, um Angebote für Menschen im frühen Stadium der Erkrankung konzeptionell weiterentwickelt und ausgebaut werden müssen. Mit dem neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff, können Menschen mit Demenz heute zwar früher Leistungen aus der Pflegeversicherung beziehen, allerdings reichen die Mittel nicht aus, professionelle Angebote für diesen Personenkreis spürbar auszubauen.

In den letzten Jahren tauchen in den Beratungen und Angeboten auch mehr Menschen mit einer Demenz auf die alleinstehend sind. Hier zeigt sich, dass deren Teilhabe und Sicherheit im Alltag oftmals nicht über den Einsatz ehrenamtlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter abgedeckt werde kann. Für diesen Personkreis ist oftmals ein höher begleitender Assistenzbedarf im Alltag erforderlich.

Trotz vorliegender Empfehlungen für Krankenhäuser in Hamburg, zeigen laufende Erfahrungen, dass die Praxis der Begleitung und Betreuung von Patienten mit der Begleitdiagnose Demenz im Krankenhaus weiter schwierig ist. Hier sind, gemeinsam mit Krankenhäusern und Politik, konkrete Initiativen für eine nachhaltige strukturelle Verbesserung in der Praxis anzuschieben.

Herzstück bei der Umsetzung der Aufgaben wird weiter die Einbindung und Zusammenarbeit mit Angehörien und mit Menschen mit Demenz sein. Ohne Spenden und andere Drittmittel werden die Aufgaben sich in Zukunft immer weniger umsetzten lassen. Die Öffntlichkeitsarbeit und Gewinnung von Fördermitteln sicherzustellen, wird damit weiter an Bedeutung gewinnen.

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Online seit 26. März 2018