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Alzheimer Demenz

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Die Demenz vom Typ Alzheimer ist mit ca. 60 % die häufigste primäre Demenzerkrankung.

Die Erkrankung beginnt schleichend und schreitet langsam, kontinuierlich fort. Frühe Symptome sind Kurzzeitgedächtnisstörungen. Die Betroffenen stellen oft mehrfach dieselben Fragen, erzählen immer die gleiche Geschichte oder Begebenheit. Termine werden vergessen. Absprachen, Telefonate, Besuche nicht mehr erinnert. Die Erinnerungen an die Jugend und die Vergangenheit werden lebhafter, was gestern oder letzte Woche war, wird aber vergessen. Oft zeigen sich auch schon früh Wortfindungsstörungen und Probleme bei der zeitlichen Orientierung.

Man unterscheidet die senile Demenz vom Alzheimertyp von der sehr seltenen präsenilen Form, die schon bei jüngeren Menschen vor dem 65sten Lebensjahr auftreten kann.

Der wichtigste Risikofaktor der Demenz vom Alzheimertyp ist das Lebensalter. Mit 65 Jahren sind eine bis zwei von hundert Menschen erkrankt. Mit 85 Jahren leidet jeder fünfte Mensch an einer Alzheimerdemenz.

Genetische Faktoren, frühere Schädel-Hirn Traumata, Bluthochdruck oder Stoffwechselerkrankungen können das Risiko an einer Alzheimerdemenz zu erkranken zwar leicht erhöhen, das Lebensalter ist aber der entscheidende Faktor. Und da die Lebenserwartung in den letzten Jahrzehnten deutlich gestiegen ist, wir also im Schnitt ein höheres Lebensalter erreichen, steigt die Zahl der Alzheimererkrankungen stetig an.

Eine Heilung ist zur Zeit nicht möglich. Eine medikamentöse Behandlung, die das Fortschreiten der Erkrankung zumindest eine Zeit lang aufhalten kann, schon.

In den letzten Jahren sind sehr viele Fortschritte in der Alzheimer-Forschung gelungen. Wir verstehen immer besser, wie die krankmachenden Prozesse im Gehirn ablaufen. Neue, bessere Medikamente konnten daraus aber leider noch nicht abgeleitet werden. Aber es gibt vielversprechende Ansätze.