Die Alzheimer Gesellschaft Hamburg stellt sich vor
In Hamburg leben etwa 23.000 Menschen, die an einer Demenz erkrankt sind.
Die Zahl der Betroffenen wird weiter zunehmen, denn die Zahl der älteren und hochbetagten Menschen wächst und die Lebenserwartung steigt.
Über 80% der dementiell Erkrankten werden zu Haus von ihren Angehörigen bereut.
Die Angehörigen sind die wichtigste verlässliche Stütze und leisten in der privaten Pflege den weitaus größten Teil der Versorgung der Demenzkranken.
Die Alzheimer Gesellschaft Hamburg – AGH - berät und unterstützt als Selbsthilfeorganisation seit 1994 Erkrankte und deren Angehörige mit Beratungs-und Betreuungsangeboten und vertritt deren Interessen.
Die Ziele der Aktivitäten der AGH sind die
Die Demenzerkrankung zeigt sich in ihrem Fortschreiten in Orientierungsstörungen, Verhaltensveränderungen und zunehmenden Einschränkungen in der praktischen Alltagsbewältigung.
Die Anforderungen an die Präsenz und laufende Betreuung durch die Angehörigen führt bei ihnen zu zahlreichen Belastungen, sowohl körperlich, psychisch als auch sozial. Die Angehörigen mobilisieren ihr Kräfte oft über die Grenzen ihrer Belastbarkeit hinaus bis zur totalen Erschöpfung.
Sie werden mit ihren Problemen häufig allein gelassen und sozial isoliert.
Die Betroffenen brauchen auch für ihren Weg durch die Bürokratie Unterstützungsangebote, wenn sie mit den Vorgaben der Pflegeversicherung, Einfordern von finanziellen Ansprüchen oder mit rechtlichen Absicherungen wie einer Vorsorgevollmacht vor Fragen gestellt werden.
Die Alzheimer Gesellschaft Hamburg bietet ihre Leistungen kostenfrei an und finanziert sich aus Mitgliedsbeiträgen, Spenden, Förderungen von Stiftungen und öffentlichen Zuwendungen.