Die nachfolgenden Literaturempfehlungen zum Thema "Demenz" richten sich in erster Linie an Angehörige. Es handelt sich um:
Alle genannten Empfehlungen können persönlich vor Ort (jeden Dienstag 15.00 bis 17.00 Uhr) oder telefonisch ausgeliehen werden. Sollten Sie weitere Bücher kennen, die Sie für empfehlenswert halten, rufen Sie uns bitte an: 040 - 68 91 36 25.
| Titel | Signatur |
|---|---|
| Erfahrungsbericht: | |
| Wenn Eltern Kinder werden und doch die Eltern bleiben - Die Doppelbotschaft der Altersdemenz, E. Klessmann, 1999
Das Buch dokumentiert die intensive Begleitung eines Alzheimer-Schicksals. Anhand konkreter Aufzeichnungen einer rund zehnjährigen Verlaufsgeschichte stellt die Autorin "typische" Konfliktkonstellationen dar, die sie jeweils fachlich kommentiert. |
E 34 |
| Rückwärts! Und alles vergessen - Anna und Otto Nauer: Mit Alzheimer leben, K.-E. Merki, K. Krämer, 1998
Bis zu ihrem Tod pflegte und versorgte Otto Nauer seine Frau in der gemeinsamen Wohnung. Sieben Jahre lang ließ er den Journalisten Kurt-Emil Merki am Schicksal seiner alzheimerkranken Frau teilhaben. Das Autorenduo zeigt am Beispiel der Leidensgeschichte von Anna Nauer, wie unerbittlich die Alzheimer-Krankheit die Persönlichkeit eines Menschen zerstört. |
B 17 |
| Die liebe Last, E. Schützendorf, W. Dannecker, 1999
Jede Lebensgeschichte ist anders und auch ein Stück weit ähnlich und vergleichbar. Anhand vieler Situationen aus dem Pflegealltag in der Familie werden praktische Ratschläge für den Umgang mit Erkrankten in der Familie gegeben. Die Antworten werden durch verständliche fachliche Informationen ergänzt. |
P 3 |
| Krankheitsbild: | |
| Alzheimer Krankheit - Antworten auf die häufigsten Fragen, G. Krämer, 1996
Dieses Buch ist hauptsächlich für Familienangehörige und sonstige Bezugspersonen von Alzheimer-Kranken gedacht, daneben auch für Pflegekräfte, Sozialarbeiter, Juristen und alle anderen Menschen, die sich für diese Krankheit interessieren. Ziemlich ausführliche Erklärung der Krankheit und Therapie-Möglichkeiten. Therapeutische Umgangsformen kurz genannt. Am Ende Adressen- und Literaturliste. |
AN 7 |
| Alzheimer-Kranke betreuen, G. Krämer, 1995
Ein sehr praxisnahes Buch für Angehörige. Es enthält viele einzelne Beschreibungen über den Verlauf der Krankheit und die entsprechende Umgangsweise; die rechtlichen Hinweise sind ausführlich aber nicht alle auf dem letzten Stand. Hinzu kommt ein ausführlicher Ratgeber nach Stichworten. |
P 14 |
| Leben mit Alzheimer, Niemann-Mirmehdi, A. Richert, E.-M. Neumann, 1998
Alle Fragen zum Thema Alzheimer über die Grundlagen, Behandlung, Recht und soziale Beratung werden in klarer Sprache erörtert. Besonders geeignet für einen Einstieg in das Thema Demenz für Interessierte, Angehörige und Betroffene. |
P 6 |
| Wenn die Eltern älter werden - Ein Ratgeber für erwachsene Kinder, H. Käsler-Heide, 2000
Erwachsene Kinder entscheiden wieviel Verantwortung sie übernehmen können und übernehmen wollen. Erklärt wird rechtzeitige gemeinsame Weichenstellung, welche Hilfe gefordert ist, mit wem Verantwortung geteilt werden kann, wie Streß und negative Gefühle bewältigt werden, was das Pflegegesetz bietet und wie man es nutzen kann. Im Anhang Adressenliste. |
E 53 |
| Belletristik: | |
| Abschied zu Lebzeiten - Wie Angehörige mit Demenzkranken leben, I. Tönnies, 2004
Angehörige erzählen, wie sehr die Demenz eines nahen Familienmitglieds ihren Alltag bestimmt und ihre Gedanken bindet - sowohl bei denen, die rund um die Uhr pflegen, als auch bei jenen, die "nur" Heimbesuche machen. |
B 49 |
| Am Ende, H. Schenk, 1997
Der Roman führt hinein in die letzte Phase eines alten Menschen, der auf sein nahes Ende zusteuert. Für Elli, die mit ihrem durch einen Schlaganfall gelähmten und stummen Mann zusammenlebt, wird diese Zeit zu einem Kampf um ihr bisheriges Leben, ihre Würde und ihre Lieben. |
B 29 |
| Die blauen und die grauen Tage, M. Feth, 1996
Dieses für Jugendliche geeignete Buch beschreibt auf sehr verständliche und ermunternde Weise das Verhältnis zwischen der demenzkranken Großmutter und ihrer Enkelin. Großmutter zieht um in die eigene Familie, die schließlich damit überfordert ist. Eine Wohngemeinschaft bietet eine Lösungsmöglichkeit. |
B 38 |
| Betreuung: | |
| Etwas tun - Die Arbeit mit Alzheimerkranken und anderen chronisch Kranken, J. M. Zgola, 1999
In leicht verständlicher Form werden praktische Erfahrungen Laien und Therapeuten zugänglich gemacht. Vorgestellt wird eine Tageseinrichtung, die Alzheimerkranke temporär aus ihrer häuslichen Umgebung herausführt und in der Gruppe tätig werden lässt. Das Buch gibt wichtige Anregungen, die die Betreuung erleichtern können. |
P 33 |
| Alzheimer - was tun? Eine Familie lernt mit der Krankheit zu leben, R. Götte, E. Lackmann, 1999
Rose Götte, die in diesem Erfahrungsbericht den Verlauf der Alzheimer-Erkrankung ihrer Mutter dokumentiert, hat ein Konzept zum Umgang mit Alzheimer-Patienten entwickelt, das es ermöglicht, die Ursachen, Angst, Depressionen der Erkrankenten zu mildern, sie soweit möglich in das Familienleben einzubeziehen. |
P 28 |
| Leben mit verwirrten älteren Menschen, B. Miesen, 1998
Ein Taschenbuch, das sich vor allem mit einem guten Umgang von pflegenden Angehörigen und ihren Erkrankten auseinandersetzt. Beide benötigen Hilfe, um die Situation zu meistern. |
P 22 |
| Hilfe für Alzheimer-Patienten, G. Schwarz, 2000
Ein Ratgeber für Kranke und Angehörige. Ausführliche und verständliche Antworten auf die häufigsten Fragen, auch aus medizinischer Sicht anhand eines Interviews mit Dr. A. Kurz. Viel Wert wird auf das Kapitel Diagnose gelegt mit Test zur Frühdiagnose. |
P 31 |